Richtig rasieren - so vermeidest du typische Fehler

Richtig rasieren - so vermeidest du typische Fehler

Richtig rasieren - so vermeidest du typische Fehler

Wie rasiert man sich richtig, um nachher nicht unter Rasierpickelchen, Kratzern oder eingewachsenen Haaren zu leiden? Und gibt es überhaupt ein "richtig oder falsch" bei der Rasur?

Hier findest du die besten Tipps und Tricks für ein gelungenes und angenehmes Rasiererlebnis.

Welche Rasierarten gibt es?

Man unterscheidet zwischen der Nassrasur und der Trockenrasur. Je nach Hauttyp, Situation und Gewohnheit musst du die perfekte Rasierart für dich entdecken.

Die Nassrasur

Wie der Name schon sagt führ man die Nassrasur bei nasser oder feuchter Haut durch. Du benötigst scharfe Rasierklingen.

Vor der Prozedur sollte die Haut mit warmem Wasser abgeduscht werden. Bei Bedarf kann Rasierschaum oder Rasierseife verwendet werden. Beide machen die Haut geschmeidiger und die Haare weicher und lassen die Rasierklinge glatt über die Haut gleiten. Somit werden Verletzungen während der Rasur minimiert.

Wichtig ist es, die Rasierklinge regelmäßig zu wechseln, denn abgenutzte Rasierklingen erhöhen die Verletzungsgefahr und irritieren die Haut. Pickelchen, Schnitte und Juckreiz sind dann die Folgen.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Rasierklingen ein Nassrasierer hat, desto besser. Die meisten Rasierer besitzen drei bis vier Klingen.

Die Nassrasur erzielt meist gründliche Ergebnisse. Die nassen, weichen Haare sind besser zu schneiden als trockene. Außerdem ist diese Methode einfach, effektiv und zeitsparend.

Mann spühlt sein Gesicht mit Wasser

Die Trockenrasur

Für die Trockenrasur nimmt man am besten elektrische Geräte wie einen Rasierapparat oder ein Rasiermesser. Eingewachsene Haare oder Rasurbrand kommen bei der Trockenrasur seltener vor.

Die Trockenrasur ist schonender für die Haut, eignet sich aber nicht für langzeitige Erfolge. Bereits nach einigen Stunden kann man meistens schon Stoppeln erkennen.

Nahaufnahme von einer Verletzung am Kinn nach einer Trockenrasur

Anleitung: Richtig rasieren leicht gemacht

Vor allem die Nassrasur eignet sich gut als schmerzfreie Alternative zum Waxing, Sugaring, Lasern oder Epilieren.

Mit folgenden Tipps beherrschst du ganz einfach die besten Methoden für die perfekte Rasur!

  1. Wähle einen guten Rasierer: Ein guter Rasierer sollte scharfe Klingen haben. Die meisten Rasierer besitzen mehrere Klingen, wodurch Hautirritationen wie Rötungen oder Rasierpickel vermieden werden. Hier empfehlen wir unsere Rasierhobel.
  2. Die Vorbereitung der Haut: Führe die Rasur am besten unter einer warmen Dusche durch. Die Haut und Haare werden durch das warme Wasser weicher und lassen sich besser rasieren. Badezusätze, Öl oder Cremes verwöhnen die Haut nach dem Rasieren.
  3. Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife: Alle drei bilden eine schützende Schicht auf der Haut wodurch der Rasierkopf noch besser gleiten kann. Schnittwunden und Pickel gehören somit der Vergangenheit an. Rasierseifen halten zusätzlich noch sehr lange.
  4. Richtig rasieren: Beine werden gegen die Haarwuchsrichtung rasiert, Achseln und Intimbereich sind etwas komplizierter. Halte bei der Beinrasur den Rasierer gut fest und führe ihn in einem geringen Winkel über die Haut. Beim Rasieren gegen die Haarwuchsrichtung werden selbst kleinste Haare entfernt. 
  5. Die Pflege nach der Rasur: verwöhne deine Haut nach der Rasur mit reichhaltigen Produkten wie Öl oder Cremes oder trag feuchtigkeitsspendende Lotionen auf. Die Haut beruhigt sich schnell und du bekommst keine Hautirritationen.

Wie rasiert man was - die richtigen Methoden für jede Körperstelle

Beine und Achseln richtig rasieren:

Die Schwierigkeit bei der Rasur von Beinen und Achseln liegt darin, Hautirritationen, Pickel und Schnitte zu vermeiden. Vor allem in den Achseln ist die Haut sehr empfindlich und reagiert schnell gereizt.

Dusche deine Haut vor der Rasur mit warmen Wasser ab und verwende Rasierschaum, Rasiergel oder Rasierseife.

Vergiss nicht nach dem Rasieren, die Haut mit Feuchtigkeitscremes zu verwöhnen.

Wechsele regelmäßig die Rasierklingen aus, denn stumpfe Klingen führen zu Verletzungen. Vor allem die Hautregionen über knöchernen Vorsprüngen wie zum Beispiel beim Knöchel ist anfällig für Verletzungen.

 Hier findest du eine Anleitung, wie du dir die Beine rasierst »

Intimbereich richtig rasieren:

Die Intimzone gehört zu den sensibelsten Stellen unseres Körpers. Besondere Pflege steht hier an erster Stelle.

Bei der Rasur solltest du deshalb sorgsam und umsichtig vorgehen - die richtige Technik ist hier wichtig. Damit die Bikinizone nicht zu sehr durch die Rasur gereizt wird, sollte man folgendes beachten:

  1. Stutze dein Schamhaar vor der Rasur: lange Haare verstopfen die Klingen und verhindern eine glatte Rasur. Der Rasierer muss häufiger gesäubert werden und der Prozess wird umständlich.
  2. Verwende Schaum oder Rasiergel: Beide weichen die Schamhaare auf und die Klinge kann diese leichter erfassen. Viele Produkte sind mit pflegenden Stoffen angereichert und verwöhnen die Haut. So kommt Hautpflege und Körperpflege zusammen.
  3. Verwende einen beweglichen Rasierkopf: Ein flexibler Kopf erreicht schwer zugängliche Stellen am Körper.
  4. Rasiere in Haarwuchsrichtung: indem du mit wenig Druck in Haarwuchsrichtung rasierst, vermeidest du Entzündungen und schonst die Poren. Die sensible Intimzone bekommt so Zeit, sich an den Prozess zu gewöhnen und später nicht mehr gereizt zu reagieren.
  5. Pflege Ihre Haut: Jeder Rasiervorgang bedeutet Mikroverletzungen und Stress für die Haut. Mit der richtigen Pflege lässt sich aber auch deine Bikinizone nach der Rasur gekonnt beruhigen und verwöhnen. Hierfür eigenen sich vor allem After Shave Creme, Lotion, Rasieröl und Babypuder.
  6. Rasiere nie über gereizte Haut: Wenn du Irritationen im Intimbereich hast, sollte mit der Rasur gewartet werden, bis die Symptome abklingen. Die Haut braucht die Zeit zum Erholen.
  7. Trage Baumwollunterwäsche: Baumwollunterwäsche ist angenehm zu tragen, atmungsaktiv und saugt Schweiß auf. Außerdem kann sie ausgekocht werden und ist somit sehr hygienisch.
  8. Rasiere dich abends: Eine abendliche Rasur ermöglicht es der Haut, sich über Nacht zu erholen.
  9. Kühle deine Haut nach der Intimrasur: Hautirritationen und Reizungen beruhigen sich durch Kühlung schneller und die Poren verschließen.
  10. Teile deinen Rasierer nicht mit anderen: Die Gefahr von Infektionen, die bei Mikroverletzungen über Rasierklingen übertragen werden können ist bei der Intimrasur größer als bei der Rasur der Beine.

Gesicht richtig rasieren:

Männer gehen für die perfekte Gesichtsrasur oft zum Barber - aber auch zuhause kann man die Kunst der Gesichtsrasur erlernen.

Auch hier steht müssen die Männer zwischen Nass- und Trockenrasur entscheiden. Dabei ist die Trockenrasur für viele Männer leichter und schneller.

Für die Nassrasur gibt es hier einige Tipps und Tricks:

  1. Hautvorbereitung: Reinige deine Gesichtshaut und den Bart zunächst mit warmem Wasser. Dadurch öffnen sich die Poren und die Barthaare werden weicher und treten hervor.
  2. Wähle die richtigen Produkte für Ideinen Hauttyp: Gel ist aufgrund des geringen Fettanteils besonders für Mischhaut oder fettige Haut geeignet. Bei empfindlicher Haut wird Rasiercreme empfohlen. Diese sollte einmassiert und danach der Schaum aufgetragen werden. Rasieröl spendet Feuchtigkeit und ist gut bei trockener Haut.
  3. Auftragen der Produkte: lass den Pinsel kurz in warmen Wasser einwirken, um deine Produkte optimal aufzuschäumen. Trage den Schaum in kreisenden Bewegungen auf deinen Bart. Lass das Produkt kurz einwirken, damit die Barthaare geschmeidig werden und fang dann mit der Rasur vom Gesicht an.
  4. Die Haarentfernung: mach kurze Rasierzüge ohne Druck und in Wuchsrichtung. Der optimale Winkel zwischen Hautoberfläche und Gesichtsbehaarung liegt bei ca. 30 Grad. Um überall dran zu kommen, kannst du den Kopf in den Nacken legen. Um die Wangen zu straffen, drück das Kinn nach unten und öffnen leicht den Mund.
  5. Pflege nach der Rasur: wasch dir das Gesicht mit kaltem Wasser ab und trag After Shave auf. Trockne das Gesicht vorsichtig mit einem Handtuch ab und pflege die gereizte Haut mit beruhigenden Produkten. Wenn du deinen Bart nur gestutzt haben, trage nach der Prozedur Bartpflege auf.

Welche Arten von Rasierern gibt es?

Für die Haarentfernung gibt es viele verschiedene Produkte für Männer und Frauen. Hier kommt ein kurzer Überblick über die gängigen Produkte und Möglichkeiten. Man unterscheidet zwischen:

Arten von Rasierern

  • Trockenrasierer
  • Nassrasierer
  • Rasiermesser
  • Bartschneider
  • Rasierapparat
  • Elektrorasierer
  • Rasierhobel

All diese Gebrauchsgegenstände und ihre Unterschiede müssen einem bekannt sein und jeder sollte für sich überlegen, inwieweit sie für die individuellen Ansprüche in Frage kommen.

Oft werden für den Körper andere Rasierer genommen als für das Gesicht. Während Frauen eher Nassrasierer benutzen, greifen Männer zum Rasierapparat.

Eine besonders nachhaltige Version ist der Rasierhobel. Er eignet sich für beide Geschlechter und hat viele Vorteile.

Der Effekt der Rasur wird deutlich: Rasierhobel entfernen das Haar schonend und verringern Hautirritationen. Er eignet sich sowohl für Barthaare, als auch für die Bikinizone. Die Klinge kann separat ausgetauscht werden. 

Somit wird die Rasur nicht zur Qual sondern zu einem angenehmen Erlebnis.

Häufig gestellte Fragen zum Rasieren

Wie oft muss ich mich rasieren?

Das Bedürfnis sich zu rasieren hängt von mehreren Faktoren ab und ist immer individuell. Es gibt keinen Standard, der besagt, wie oft sich jemand rasieren sollte. Je nach Geschlecht, Kultur, Jahreszeit und Hauttyp gibt es Menschen, die sich mehr oder weniger rasieren. Im Sommer wirst du deine Beine und Bikinizone sicher öfter rasieren als im Winter. Manche Frauen rasieren sich täglich, andere wiederum nur 1-2 Mal wöchentlich. Die Hauptsache ist, dass sich jeder Mensch wohl in seiner Haut fühlt.

Welche Art der Rasur passt zu mir?

Je nachdem ob es um die Entfernung von Haaren im Gesicht, den Beinen oder in der Bikinizone geht gibt es verschiedene Vorlieben. Die Trockenrasur ist einfacher als die Nassrasur, hat jedoch auch mehr Nachteile wie ein höheres Verletzungsrisiko und kürzere Effekte. Die Nassrasur erfordert eine Vorbereitung der Haut mit Peeling und warmen Wasser. Bei allen Arten ist es wichtig, dass die Rasierklingen scharf sind.

Sollte ich einen eigenen Rasierer haben?

Definitiv Ja! Die gemeinsame Nutzung eines Rasierers ist unhygienisch. Zudem sollten Frauen einen anderen Rasierer als Männer verwenden, da Ihre Haut und Körperbehaarung andere Ansprüche an die Rasur stellt. Das Risiko einer Übertragung von Infektionen und Geschlechtskrankheiten wird durch die gemeinsame Nutzung eines Rasierers erhöht. Darum empfehlen wir, dass sich jeder unabhängig von dem Partner, einen eigenen Rasierer anschafft.


Wann ist die beste Tageszeit für eine Rasur?

Rasiere dich immer beim bzw. nach dem Duschen oder Baden mit Rasiercreme oder Rasiergel, denn dann sind die Haare weicher. Morgens hat man zwar mehr Licht, aber auch ein gut beleuchteter Spiegel kann abends die Rasur vereinfachen. Der Vorteil einer abendlichen Rasur ist, dass sich der Körper über Nacht erholen kann und sich die Hautirritationen beruhigen können.

glattrasierte Frauenbeine

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